Strategieworkshop

 

Workshop zur Entwicklung einer Diversitäts-Strategie am 27.06.2017

 

Nach erfolgreichem Abschluss des Auditierungsverfahrens wird die Diversitäts-Strategie der JGU  in einem breit getragenen Diskurs weiterentwickelt und auf bisher nicht berücksichtigte Anspruchsgruppen ausgeweitet. Am 27. Juni 2017 diskutierte die   Hochschulleitung gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden sowie Beschäftigten aus den zentralen und dezentralen Bereichen der Universität über die Weiterentwicklung der Diversitätsaktivitäten. Durch die Einbindung möglichst vieler Mitglieder der JGU konnte erreicht werden, dass vielfältige Perspektiven, Anregungen, Impulse und Expertise in die Diversitäts-Strategie einfließen. Ziel ist die Entwicklung eines Dokuments, das zum einen allen JGU-Mitgliedern handlungsleitende Orientierung bietet und in dem zum anderen die strategischen Entwicklungsziele für die kommenden Jahre festgelegt sind.

Pressebericht:

Uni-Mainz.de 28.06.2017 "Johannes Gutenberg-Universität Mainz entwickelt Diversitäts-Strategie weiter"

 

Stimmen zum Workshop:

Der Strategieentwicklungsworkshop war wunderbar gestaltet und offenbarte die praktische Komplexität von „Diversität“. Außerdem wurde das soziale und erkenntnisinduzierende Potential von „Diversität“ deutlich. Insbesondere die vorgestellten Buddy-Aktivitäten für junge Flüchtlinge des „Zentrums für Lehrerbildung“ waren beeindruckend und können als zukunftsweisend bezeichnet werden. Sie sollten unbedingt institutionalisiert und weitergeführt werden.“ Univ.-Prof. Dr. Anton Escher (Geschäftsführender Leiter Geographisches Institut)

Der Diversitätsworkshop mit seinem kreativen Programm und strukturierten Moderation war eine neue, spannende Erfahrung. Die engagierte Atmosphäre eröffnete den nötigen Raum für Fragen, die Praxisbeispiele machten das Thema für mich greifbar. Der Tag hat mir geholfen, ein stärkeres Bewusstsein für Vielfalt und die damit verbundenen Chancen auch und gerade an unserer Universität zu entwickeln.“ Dr. Kerstin Vogel (Stabsstelle Strategie)

Zu sehen, wie viele Menschen – quer durch alle Bereiche, Fächer und Einrichtungen der Universität – sich sehr differenzierte Gedanken über Vielfalt sowie Chancengleichheit machen, fand ich beeindruckend. Und der Diversitäts-Workshop mit seinen abwechslungsreichen wie interessanten Formaten bot eine hervorragende Gelegenheit, sich darüber auszutauschen. Das war gelebte Informations- und Diskussionskultur – ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu der angestrebten ganzheitlichen Entwicklung einer diversitätsorientierten Universitätskultur." Christina Kölsch (Geschäftsführende Beauftragte Zentrum für Lehrerbildung)

„Über Hierarchieebenen und unterschiedliche Bereiche und Einrichtungen unserer Uni hinweg, wurden an diesem Tag sowohl das komplexe Themenfeld ‚Diversität‘ auf der Basis eines Strategieentwurfs als auch die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung kontrovers und konstruktiv diskutiert. Die gemeinsame Erarbeitung einer Zukunftsvision rundete einen informativen und produktiven Tag ab, der gleichermaßen Raum zur Reflexion, zum Austausch und zum Perspektivenwechsel bot.“ Monika Stegmann (Projektkoordinatorin ProWeWin - Programm Weiblicher Wissenschaftsnachwuchs)

"Die aktive Berücksichtigung von Diversität hilft dabei, zuvor unerkannte Mechanismen sozialer Schließung wahrnehmen zu können und ggf. abzumildern, und leistet damit einen Beitrag, dass Studierende im Rahmen des bestehenden Systems ihre Potentiale besser entfalten und Benachteiligungen abgebaut werden können. Das emanzipatorische Potential solcher Diversitätskonzeptionen findet jedoch noch Grenzen in der Verwertungslogik des Universitätsbetriebs." Sebastian Bauer (Arbeitsbereich für Hochschulpolitik des AStA)