Zwischenergebnisse

Abschlussworkshop

Im Rahmen des Abschlussworkshops am 06.12.2016 wurde positive Bilanz über die Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre gezogen sowie ein Ausblick auf Entwicklungsmöglichkeiten und Aufgaben, die in den kommenden Jahren unter anderem im Rahmen der Diversitäts-Koordinationsstelle umgesetzt werden, ermöglicht. Zentrale Herausforderung bleibt die Bündelung und diversitätsorientierte Weiterentwicklung der bisher existierenden zielgruppenspezifischen und diversitätsorientierten Unterstützungsangebote und Strukturen der JGU in einen zielgruppenübergreifenden horizontalen Diversity-Ansatz, der Aufbau von Kommunikationsstrukturen sowie die Implementierung von Diversity-Management als Querschnittsaufgabe. Derzeit befindet sich ein Abschlussreport in Vorbereitung, der detaillierten Einblick in die Diversitätsaktivitäten der JGU gibt.

Zwischenevaluation

Im Rahmen des Evaluationsworkshops am 12.07.2016  wurden die in den Teilprojekten und im Gesamtprojekt Diversität erarbeiteten Zwischenergebnisse sehr positiv beurteilt. Besondere Anerkennung erhielt die JGU für die Einrichtung einer Diversitäts-Koordinationsstelle aus Mitteln des Hochschulpakts III. Diese soll dazu beitragen, dass Diversität als Querschnittsthema in die Prozesse der Universität einfließt. Bis zum Abschluss des Auditierungsverfahrens am 13.02.2017 werden die Teilprojekte weiterhin an der Umsetzung von Maßnahmen in den jeweiligen Handlungsfeldern arbeiten. Bei Interesse an der konkreten Planung und den aktuellen Umsetzungsschritten, wenden Sie sich gerne an uns.

Strategie- und Maßnahmenplanung

Am 01./02.10.2015 fand das zweite Diversity-Forum an der JGU statt. Mit den teilnehmenden Hochschulen wurde über das Thema Antidiskriminierung-Gleichstellung-Diversität Spannungsfeld oder Kontinuum? diskutiert.

Im Strategieworkshop am 07.10.2015 wurde beschlossen, dass über die Schaffung weiterer (nachteilsausgleichender) Maßnahmen hinaus zu gewährleisten sei, dass vielfältige Bedürfnisse, Voraussetzungen und Ansprüche auch in der universitären Lehre, in Prüfungssituationen, bei Verwaltungsabläufen, im Miteinander des universitären Alltags berücksichtigt und darüber hinaus wertgeschätzt werden müssen. Dementsprechend sollte bei der Entwicklung von Maßnahmen der Fokus so gesetzt werden, dass sie nicht allein im Sinne einer Beseitigung von Defiziten wirksam werden. Vielmehr sollte der Fokus über die Defizitorientierung hinaus ein  Diversitätsverständnis als Unterschiede und Gemeinsamkeiten bzw. als Bereicherung und Chance erkennen lassen.

Am 14.12.2015 fand der operative Workshop statt. Im Kontext des Auditierungsverfahrens wird die JGU in den kommenden Monaten Maßnahmen zu folgenden Schwerpunkten entwickeln, an denen derzeit in Teilprojekten gearbeitet wird:

  • Studienbedingungen und Hochschullehre
  • Personalentwicklung für Hochschullehrende
  • Entwicklung eines Untersuchungsdesigns für ein Diversity-Monitoring

Darüber hinaus finden regelmäßig Sitzungen der Steuerungsgruppe, des Lenkungskreises und des Arbeitskreises Diversität statt.

Eröffnung des Auditierungsverfahrens

Am 11./12.02.2015 wurde das Auditierungsverfahren offiziell mit einem ersten gemeinsamen Diversity-Forum der beteiligten Hochschulen in Leipzig eröffnet.

JGU-intern fand am 06.07.2015 der erste Workshop mit der externen Auditorin Dr. Daniela De Ridder statt. Unter den Teilnehmenden befanden sich Mitglieder der Steuerungsgruppe und des Lenkungskreises für das Diversity-Audit sowie Mitglieder des Arbeitskreises Diversität. Im Anschluss an einen Impulsvortrag von Dr. Daniela De Ridder wurde u.a. über die Bedeutung von studentischer Diversität für die Lehre diskutiert.

Initiierung

Juli - Dez 14: Durchführung und Auswertung einer Studierendenbefragung

Die JGU-Studierendenbefragung stützt bundesweite Befunde, denen zu Folge sowohl hinsichtlich des Hochschulzugangs als auch des Einfindens in die akademischen Strukturen der Hochschule und des Studienerfolgs keine Chancengleichheit besteht. Die Umfrageergebnisse ergeben einen

  • relativ hohen Anteil an Studierenden mit Migrationshintergrund
  • relativ hohen Anteil an first-generation-Studierenden
  • relativ hohen Anteil an Studierenden ohne klassische HZB.

Diese Anspruchsgruppen weisen teils signifikant schlechtere Studienergebnisse/Chancen auf.

Sept. - Nov. 2014: Erstellung eines umfangreichen Selbstreports

An der JGU bestehen bereits zahlreiche diversitätsorientierte und zielgruppenspezifische Angebote und Maßnahmen. Die meisten zielgruppenspezifischen Angebote existieren als längerfristig gewachsene, autarke Strukturen nebeneinander. Daraus resultiert ein für Außenstehende oft unübersichtliches Nebeneinander, das einen ganzheitlichen diversitätsorientierten Ansatz vermissen lässt.

Im Vorfeld
  • 2013/2014 Vorbereitung der Teilnahme am Diversity-Audit durch die Projektgruppe Diversität (Sarah Kirschmann, persönliche Referentin des Präsidenten; Dr. Maria Lau Mitarbeiterin ZQ/Frauenbüro; Stefanie Schmidberger, Leiterin Familien-Servicebüro)
  • August 2014 Antragsstellung beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
  • September 2014 Einrichtung der Projektstelle Diversität