Rollentausch zum 4. Deutschen Diversity-Tag

Die JGU hat sich am 4. Deutschen Diversity-Tag, der von der Charta der Vielfalt jährlich im Juni initiiert wird, mit dem Rollentauschevent „Was macht eigentlich…? beteiligt.

Die JGU durchläuft derzeit das Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Das Audit unterstützt Hochschulen bei der Entwicklung und Implementierung einer Diversitätsstrategie. Mittel- bis langfristig sollen Strukturen geschaffen werden, die einen diversitätsorientierten Kulturwandel im Sinne einer Bereicherung und Chance ermöglichen. Voraussetzung dafür ist die Schaffung eines diversitätssensiblen Umfeldes, in dem die Unterschiede und Gemeinsamkeiten unserer Mitglieder erkannt und wertgeschätzt werden. Diversitätssensibilität erfordert – neben der Bereitschaft sich in andere Personen hineinzuversetzen – die Bereitschaft zur Selbstreflexion.

Exemplarisch für die verschiedenen Statusgruppen und Fachkulturen der JGU sind 16 Vertreterinnen und Vertreter am 4. Deutschen Diversity-Tag für einige Stunden in die Rolle des jeweiligen Tandempartners geschlüpft und haben dessen Arbeitsalltag für eine kurze Zeitspanne erlebt. Dabei wurden sie von ihrem/ihrerTauschpartner/in begleitet und mit der jeweiligen Tätigkeit vertraut gemacht. Den Ausklang bildete ein Get-together, bei dem sich die Tandems untereinander über ihre Erfahrungen in den jeweiligen Arbeitsgebieten austauschten. Ziel der Aktion war es zum einen das Bewusstsein für die vielfältigen Arbeitsfelder und Fachkulturen an der JGU zu schärfen und zum anderen dazu zu animieren, einen Perspektivwechsel einzunehmen und dadurch sein eigenes Handeln in Hinblick auf die Wirkung auf andere zu reflektieren.

Die Rollentauschpaare im Überblick:

Stimmen zum Rollentausch:

„Viele Tätigkeitsfelder und Aufgaben an der JGU sind auf den ersten Blick kaum oder gar nicht sichtbar – dass der Alltag an unserer großen Universität meist so reibungslos funktioniert, ist jedoch gerade das Verdienst der Kolleginnen und Kollegen, die oftmals eher im Hintergrund arbeiten.“ (JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch)

Durch die Teilnahme am Rollentausch habe ich eine Ansprechpartnerin gefunden, die ich zukünftig bei schwierigen Angelegenheiten kontaktieren kann.“ (Prof. Dr. Gerhard Kruip)

Man kann immer etwas lernen. Ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben.“                                         (Werner Waldorf)

Oft mangelt es an Kommunikation und fehlenden Anlaufstellen. Durch den Rollentausch bestand zumindest mal die Gelegenheit Kontakt mit anderen Beschäftigten und Bereichen der JGU aufzunehmen.“ (Hr. Even)

Wir möchten den kollegialen Austausch ausbauen, da es durchaus Berührungspunkte in unseren Arbeitsbereichen gibt.“ (Prof. Dr. Stefan Hirschauer)

Es ist sehr interessant als Studentin jemanden, zum Beispiel aus der Verwaltung, kennenzulernen und sich in solch einem Rahmen austauschen zu können. Die Gelegenheit ergibt sich für uns Studierenden sonst eigentlich nicht.“ (Franziska Schnorr)

"Durch den Rollentausch konnte ich einen anderen Bereich und einen Ansprechpartner kennenlernen, der für meine Arbeit besonders für organisatorische Abläufe wertvoll sein kann." (Anne Maria Holdenried)

Der Rollentausch hat einen Perspektivwechsel ermöglicht. Das finde ich sehr wichtig und spannend.“ (Stefanie Schmidberger)

Die Wertschätzung der eigenen Arbeit, aber auch die der anderen Beschäftigten an der JGU kann mit solchen Aktionen gefördert werden.“ (Dr. Heike Funk)

Viele Bereiche der Uni kenne ich nicht und auch zu den Studierenden habe ich nur wenig Kontakt.“            (Franz Hoppe)

Presseberichte:

 

Weitere Bilder: